Emotionen wirken nicht „nur“ im Kopf – sie beeinflussen deinen ganzen Körper. Und genau deshalb kann die Arbeit mit deinem Gewebe und deiner Körperhaltung anfangs auch mal unangenehm sein: Es kann ziehen, drücken, brennen oder müde machen. Gleichzeitig kann es passieren, dass dabei plötzlich Gefühle hochkommen, die du vorher gar nicht auf dem Schirm hattest.
Das ist nicht falsch. Das ist oft ein Zeichen dafür, dass dein System wieder anfängt zu reagieren – statt nur zu funktionieren.
Nutze deshalb die Arbeitsblätter als sicheren Rahmen:
Beobachte, was sich zeigt, ohne es wegzumachen oder zu bewerten. Und übe, dem Ganzen Raum zu geben – in deinem Tempo.
Wenn du merkst, dass es zu viel wird: Pause. Atmen. Trinken. Boden spüren. Dann später weiter.